Gedanken zur Nachhaltigkeit

Durch die Gründung von Recovr habe ich mich natürlich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Mir war vorher zwar bewusst, dass es ein wichtiges Thema ist, welches nicht zu vernachlässigen ist. Als ich mich dann dazu entschlossen habe Recovr zu gründen und die Idee in die Realität umzusetzen mussten ich mir jedoch klare Leitlinien suchen, an denen ich mich und auch das Unternehmen orientieren wollte. Soweit so gut. Das Problem bei solchen Leitlinien ist, dass man sie niemals verletzen sollte, denn sonst verliert man nicht nur als Unternehmen sondern auch als Unternehmer und Person seine Glaubwürdigkeit.

Also musste ich mir Leitlinien suchen, die sowohl zu der Idee von Recovr zählen aber die auch zu meiner Persönlichen Überzeugung passen. Meine Überzeugung ist simpel. Ich weiß, dass es Zeit ist zu Handeln. Ich bin überzeugt davon, dass wir endlich als Menschen zusammenarbeiten müssen und nicht als Nationen oder Völker in Konkurrenz leben sollten. Wir haben nur diese eine Chance und so langsam sollte der Moment kommen, an dem wir endlich verstehen sollten. Trotzdem bin ich der Meinung, dass der Fortschritt nicht unter einem Wandel leiden sollte es muss nur wirklich Fortschritt sein. Wissenschaft, Forschung und Innovation darf nicht aufhören. Natürlich können wir von heute auf morgen sagen, wir kehren zurück ins Mittelalter und nutzen nur noch Pferde, schalten alle Kraftwerke ab und Flugzeuge bleiben stehen. Problem gelöst… eher nicht. Nur dürfen wir nicht von Fortschritt sprechen, wenn es keiner ist. Kohlekraftwerke sind kein Fortschritt, Verbrennungsmotoren sind kein Fortschritt, es sind alles Konzepte, die erhalten werden weil sie rentabel sind. Es ist nicht sinnvoll einmal im Jahr Billigmode zu Kaufen die eine Unglaubliche Klimabelastung darstellt und nach einem halben Jahr ,,aus der Mode ist” oder aufgrund mangelnder Qualität entsorgt wird. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass die Textilindustrie mit Jährlich 1,7 Mrd. Tonnen Co2 einen beachtlichen Teil dazu beiträgt, dass unser Klima sich normalisiert sollte man anfangen umzudenken.

Und genau hier kommen wir ins Spiel. Weil wir trotz der Belastung nicht alle nackt durch die Welt laufen wollen (zumindest die meisten) haben wir uns entschieden die einfachsten Dinge zu ändern.

  1. Bestmögliche Qualität: Um so hochwertiger das Produkt um so länger kann man es Tragen und es werden keine neuen Rohstoffe verbraucht werden.
  2. Verwendung von Biologischen oder Recyceltem Material: Wir verwenden hauptsächlich Zertifizierte Bio-Baumwolle die im Vergleich zu normaler Baumwolle allein 12-mal weniger Wasser verbraucht. Zusätzlich versuchen wir den Anteil recycelter Materialien immer weiter zu erhöhen, so kann PET nach der Verwendung als Verpackungsmaterial zu Kleidung wiederverwertet werden.
  3. Ausstoß senken, Verwertung erhöhen: Bei uns gilt. Pro verkauftem Produkt Spenden wir an Wiederaufforstungs- und Hilfsprojekte in der ganzen Welt. So können Wälder wieder aufgeforstet werden und Menschen in Not geholfen werden. (Mehr Infos zu Spendenpartnern)
  4. Innovationen Fördern: Unser Ziel ist es ein Pfandsystem einzuführen, wie man es aus der Getränkeindustrie bereits kennt. Nachhaltige Rohstoffe sind gut, aber am besten benutzt man bereits vorhandenes, recycelt und verwendet das Produkt noch mal. Denn solange wir dieses Level noch nicht erreicht haben können wir nicht von echter Nachhaltigkeit sprechen.